Simon Ulrich – Der Muskelmacher [GERMAN]

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Published on August 5, 2015 by Matthias

 

Simon Ulrich ist auch bekannt als Der Muskelmacher, 28 Jahre alt, und seit vielen Jahren als Personal Trainer und Berater in Training und Ernährung tätig.

Bereits seit 2001 hat er durch seinen sportlichen Lebensstil, den er später zu seinem Beruf gemacht hat, fundierte Kenntnisse rund um die körperliche Fitness gesammelt.

Diese gibt er mit seinem neuen 12-Wochen-Coaching an Euch weiter. Neben der Gewichtsreduktion und dem allgemeinen Definieren des Körpers, zielt sein Muskelmacher Prinzip auf das Training bestimmter Muskelgruppen ab. Du kannst hierbei selbst bestimmen, welche Partien trainiert werden sollen. Die Ernährung spielt immer eine genauso wichtige Rolle wie das Training selbst und nicht jeder Körper und jeder Trainingstyp sind gleich. Deshalb kombiniert Simon individuelle Trainings- und Ernährungscoachings um einen optimalen Trainingserfolg zu bieten.

Was er geschafft hat, schaffst auch Du!

Wichtige Links: Der-Muskelmacher.de, Simon Ulrich – Das Muskelmacherprinzip auf Facebook, Der Muskelmacher auf YouTube

Hier geht’s direkt zu Simon’s Programm: Der Muskelmacher – in 12 Wochen zum Erfolg


Das Interview:

Matthias:
Was motiviert dich jeden Tag aufzustehen?

Simon Ulrich – Der Muskelmacher:
Die Arbeit, die ich mache, mein Alltag ist ein sehr interessanter und sehr spannender. Jeden Tag habe ich neue Herausforderungen und mich diesen neuen Herausforderungen zu stellen macht mir den ganzen Tag eine Menge Spaß. Ich bin niemand, der die Woche wenig Arbeiten muss, um Erfolgreich zu sein, sondern ganz im Gegenteil: ich kenne niemanden der erfolgreich ist und wenig arbeitet, sondern alle Erfolgreichen arbeiten sehr viel. Ich trenne Arbeit nicht direkt von den Dingen, die mir Spaß machen und für mich kann Arbeit auch sehr viel Spaß machen, das muss es sogar. Das ist der Grund, weswegen ich jeden Morgen aufstehe. Wenn ich wach werde, trinke ich einen Kaffee und mache mich an die Arbeit.

Matthias:
Wenn du sagst, du hast jeden Tag neue Herausforderung, wie sieht denn eigentlich so ein typischer Tag in deinem Leben aus?

Simon Ulrich – Der Muskelmacher:
Ja, morgens geht bei mir schnell der PC an, das ist das Erste. Viele glauben natürlich, dass ich als Sportler sehr viel trainiere oder die ganze Zeit Sport mache. Das ist gar nicht so. Ich muss eher schauen, dass ich tatsächlich auch mal meinen Sport mache, weil ich anderen Leuten helfe, mit ihrem Sport erfolgreich zu sein und jeden Tag ein bisschen besser zu werden und ihnen ihre Fragen beantworte, ihnen einfach weiterhelfe bei den Problemen, die sie haben, bei den Herausforderungen vor denen sie stehen. Und das ist eigentlich das, was mir sehr viel Spaß macht und ich fange eigentlich direkt morgens an am PC zu arbeiten, dann habe ich erst mal einen Überblick und weiß was den Tag über auf mich zukommt. Dann mache ich mich fertig, dann trinke ich meinen Kaffee, dann frühstücke ich erst und dann geht es ab ins Büro und da lege ich dann richtig los.

Matthias:
Wann trainierst du denn dann?

Simon Ulrich – Der Muskelmacher:
Wenn ich Zeit habe trainiere ich morgens als erste Amtshandlung erst mal ohne gefrühstückt zu haben, ohne andere Dinge gemacht zu haben. Das mache ich jetzt momentan jedoch nicht so. Derzeit trainiere ich dann, wenn ich dazu dann die Zeit habe, es ist einfach sehr viel los, manchmal auf dem Nachmittag, manchmal auf dem frühen Abend, manchmal auf dem späten Abend. Aber an dem Training spare ich auch nicht, das gehört für mich dazu, wie jede Mahlzeit und das ist dann immer so ein bisschen unterschiedlich. Ich versuche immer so eine Art Biorhythmus zu finden beim Training, aber den stelle ich auch gerne mal um.

Matthias:
Das heißt, dass du sehr viel Kundensupport machst und dich um deinen Onlineshop und um dein Onlinetraining kümmerst und du Sport machst, wenn du Zeit hast. Eigentlich geht es darum, dass du an deinem Onlinegeschäft arbeitest und Leuten online hilfst?

Simon Ulrich – Der Muskelmacher:
Ja, ich bin sehr viel online, ich arbeite auch sehr viel sitzend, das finde ich manchmal ein bisschen schade, aber ich kann jederzeit aufstehen und auch an jedem Ort sozusagen der Welt arbeiten, wenn ich möchte und das macht die Sache natürlich ein bisschen flexibel, also wenn ich am Tag sehr viel gesessen habe, weiß ich, dass ich daran schuld bin. Ich hätte auch aufstehen können und dann zwischen drinnen dann einfach mal irgendetwas anders mache und mich einmal ein bisschen bewege, dann kann ich das auch machen, ja.

Matthias:
Hast du Erfahrungen aus dem Sport generiert, wie man an einer Sache dranbleibt, um erfolgreich zu werden, die du jetzt in deinem Geschäft anwendest?

Simon Ulrich – Der Muskelmacher:
Klar, der Sport, der bereitet einen schon so weit auf das Leben vor. Es ist so, dass man natürlich nichts geschenkt bekommt. Ich weiß nicht, ob du schon einmal irgendwas geschenkt bekommen hast im Leben und glaubst, dass dir alles zufliegt. Ich gehe ganz fest davon aus, das ist nicht so. Du musst sehr viel arbeiten, du musst sehr viel Input geben, um am Ende etwas rauszubekommen. Und das ist beim Sport so, du musst bereit sein, sehr, sehr, sehr lang und sehr viel und sehr hart zu trainieren, um irgendwann ein bisschen einen Erfolg zu bekommen. Und das heißt, dieses Durchhaltevermögen, die Disziplin und der Ehrgeiz, der einen treibt, der muss immer vorhanden sein. Dazu muss vieles zusammenkommen. Das bringt nichts, wenn man immer nur ohne Ehrgeiz trainiert oder nicht lange durchhält. Eine Trainingseinheit, die bringt nichts, sondern die Summe aus verschiedenen Trainingseinheiten, die macht den Erfolg aus. Und das hat mir das Training wunderbar gezeigt, also dieser Sport an und für sich hat mir gezeigt, dass ich eben an Dingen dranbleiben muss, dass es nur etwas bringt, wenn man für seine Ziele kämpft – über Jahre. Ich bin mittlerweile seit 13 Jahren durchgängig Sportler. Meine letzten Pausen waren, ich glaube mittlerweile zwei oder drei Wochen wegen einer sehr schweren Erkältung oder wegen einer Operation, habe ich einmal zwei oder drei Wochen aussetzten müssen, aber dann ist auch der Ehrgeiz wieder so groß, dass ich extra weiß, dass ich für meine Passion natürlich wieder trainieren muss und dass die Passion für mich auch das Training ist.

Matthias:
Das ist bei mir auch immer so gewesen. Am Anfang ist es extrem harte Arbeit, irgendwann ist man erfolgreich und dann fliegen einem teilweise auch Dinge zu. Es sieht so aus, als würden die Dinge leicht kommen, sind aber eigentlich die Folge davon, dass man jahrelang viel gemacht hat. Weißt du, was ich meine?

Simon Ulrich – Der Muskelmacher:
Hört sich schön an, bei mir ist es so, dass ich für alles sehr viel bereit bin zu arbeiten und auch die Auffassung habe, dass man immer sehr viel arbeiten muss. Ich möchte auch ehrlich gesagt mittlerweile nichts mehr geschenkt und es ist auch nicht mein Traum irgendwas geschenkt zu bekommen. Wenn ich heute im Lotto gewinne, wüsste ich nicht, was ich mache. Es gibt auch keine Träume, die ich mir dann erfüllen würde, die mich tatsächlich glücklicher machen würden. Die Arbeit erfüllt mich so sehr, dass es mir auch gar nicht ums Finanzielle geht. Mir geht es gut. Ich kann Leben, ich habe alles was ich brauche, aber mir geht es nicht ums Geld, sondern mir geht es darum, jeden Tag das zu machen, wofür ich stehe, was mir einfach wahnsinnig viel Spaß macht. Und das zu wissen, erfüllt mich.

Matthias:
Wie hat sich das für dich ergeben – wann und warum hast du entschieden, einen eigenen YouTube Kanal aufzubauen?

Simon Ulrich – Der Muskelmacher:
Eigentlich war ich in einer Situation, wo ich mit meinem Leben nicht wirklich zufrieden war. Als Student habe ich keine Herausforderungen gehabt, die mich so richtig gefesselt haben, die mich so richtig gefordert haben, wo ich gemerkt habe, ich bin an einer Sache dran, die mal eine Großartige werden kann. Ganz im Gegenteil, ich habe gemerkt, mein Studium, das zieht sich und das wird immer sechs Semester dauern, selbst wenn ich gut bin, dauert es sechs Semester, wenn ich schlecht bin dauert es auch sechs Semester, vielleicht ein bisschen länger dann, aber im Großen und Ganzen war das einfach eine Situation, in der ich gemerkt habe, dass ich aus meinem Leben etwas anders machen will. Und ich habe mit YouTube angefangen ohne irgendwelche Hintergedanken und das war damals tatsächlich die Langeweile, ein bisschen die Unerfülltheit, aber eben auch die Vorstellung, dass ich mit meinem Wissen und Erfahrungen anderen Leuten helfen kann. Ich habe vor dreieinhalb Jahren mit YouTube angefangen, da war die Szene noch nicht an dem Punkt, wo sie heute ist. Einer der heute mit YouTube anfängt, der kann sich natürlich vorstellen, dass man damit Geld verdienen kann. Bis ich meine ersten 50 Euro verdient habe, sind einige Monate ins Land gegangen und das finanzielle Interesse stand bei YouTube damals nicht an erster Stelle. Mittlerweile ist natürlich klar, YouTube ist eine Werbeplattform und dazu gehört auch, dass man auf YouTube Geld verdient, aber die Motivation damit anzufangen, war es für mich nicht.
Das ging ungefähr vor 2 Jahren los, dass man gemerkt hat, dass YouTube tatsächlich ein finanzielles Standbein oder zumindest ein zweites Standbein sein könnte. Die ersten eineinhalb Jahre habe ich es gemacht, ohne dass man irgendwelche großartigen Visionen davon haben konnte.

Matthias:
Warum hast du angefangen [deinen YouTube Channel] mit einem eigenen Onlineshop und einem eigenen Onlineprogramm zu ergänzen?

Simon Ulrich – Der Muskelmacher:
Ich habe vor 1.5-2 Jahren mit dem Shop angefangen aus der Vorstellung heraus, dass Sportler [anderen] Sportlern Supplemente verkaufen. Mir geht es darum, das ganze Geschäft von Sportler für Sportler stattfindet, nur dann kann eine gute Beratung stattfinden. Nur dann können auch gute Auslandsprodukte im Sortiment sein und nur dann, hat man eben auch die Möglichkeit zu fühlen, dass auf der anderen Seite jemand ist der einen versteht und aus Kundensicht an den eigenen Zielen interessiert ist. Es gibt natürlich einige Shops, die das finanzielle Interesse im Vordergrund sehen, das ist auch ganz in Ordnung so. Ich bin aber einfach der Ansicht, dass eine Artikelbeschreibung [wirklich] Informationen liefern muss und der Kundenservice auf die Bedürfnisse eines Kunden eingehen können muss – und dann hatte ich die Vorstellung, dass ich es besser machen kann. Ich habe auch gezeigt, dass ich es gut machen kann und in vielen Fällen auch besser machen kann.

Die Sache mit meinem Online Coaching ist tatsächlich aus der Nachfrage heraus entstanden. Ich habe als Personal Trainer viel Zeit bei meinen Kunden investiert und gemerkt, dass mir die Zeit irgendwo fehlt. Ich habe Anfragen aus Teilen Deutschlands bekommen, die ich nicht an einem Tag mit dem Auto erreichen kann, z.B. aus Österreich, aus der Schweiz. Ich habe gemerkt, dass es eine Möglichkeit wäre, Leute einfach über die Distanz zu coachen, über die Distanz Information zu vermitteln. Normalerweise würden man sich im Leben wahrscheinlich niemals begegnen – im Online Business ist das Ganze möglich. [Egal wo Du bist auf der Welt,] Wenn du ein Kunde wärst, könnte ich dir sagen, wie du heute trainierst, wie du dich zu ernähren hast. Das ist schon eine tolle Vorstellung, dass man einfach jeden Menschen zu jedem Zeitpunkt der Welt erreichen kann. Und ich habe auch einiges optimiert und selber viel dazu gelernt. Das Muskelmacherprinzip ist quasi nochmal eine Neuauflage des Ganzen und es geht darum Muskelaufbau erlernbar zu machen, d.h. meine Erfahrungen, die ich in über 13 Jahren gesammelt habe, in einen zeitlichen Rahmen von zwölf Wochen zu packen und da die elementaren Eckpfeiler zu vermitteln und das Ganze eben zu jedem Ort der Welt aus.

Matthias:
Und das den Onlineshop und dein Onlineprogramm hast du selber gemacht?

Simon Ulrich – Der Muskelmacher:
Nein, da hatte ich natürlich Unterstützung, das ist klar. Du musst natürlich die Leute suchen, die einem dabei helfen.

Matthias:
Das heißt du hast inzwischen ein Team oder eine Agentur?

Simon Ulrich – Der Muskelmacher:
Ich habe mittlerweile meine eigenen Mitarbeiter, mein eigenes Team und so hat sich das entwickelt. Aber am Anfang musste ich alles von A bis Z selbst machen und mittlerweile habe ich Angestellte, die mir einen großen Teil der Arbeit abnehmen. Ich kann mich trotzdem niemals aus diesem Geschäft zurückziehen und bin immer viel an der Basis dabei, für mich und für meine Bedürfnisse. Das macht in vielen Bereichen auch den Unterschied aus.

Matthias:
Und wo geht die Reise hin, also was macht der Muskelmacher in 3-5 Jahren?

Simon Ulrich – Der Muskelmacher:
Ich hoffe, dass wir den besten Fitness Online Shop aus Kundensicht aufbauen. Es würde mich sehr stolz machen, wenn Kunden auch weiterhin unseren Shop schätzen und sagen: “ihr seid für uns die Besten, weil ihr Sportler seid und uns als Sportler seht”. Und wenn wir in 3 Jahren an den Punkt sind, dass das noch mehr Leute sagen, als dass sie es heute sagen, dann bin ich sehr glücklich und zufrieden.

Matthias:
Hast du dir überlegt, wie du das schaffst und was die Eckpfeiler sind? Mehr YouTube, mehr Videos und mehr von dem, was du heute aktuell machst oder hast du neue Ideen?

Simon Ulrich – Der Muskelmacher:
Ja, ich habe viele Ideen, aber für mich zählt eine Sache und das ist Nachhaltigkeit. Ich glaube am Ende zeichnet sich Qualität am Besten aus. Es gibt viele Möglichkeiten Leute zu erreichen. Es gibt soziale Medien, Videos, Facebook, viele verschiedene Marketing Tools – ich finde das alles interessant, aber das war es dann auch. Das, was sich langfristig durchsetzt, ist Qualität und der nachhaltige Gedanke dabei. Ich muss meine Umsätze nicht von heute auf morgen um das Dreifache steigern. Ich will Nachhaltiges aufbauen, mit Qualität überzeugen und ich möchte, dass Kunden uns weiter empfehlen und wir dadurch Kunden gewinnen und auch wenn wir im Online Business sind, dass man vielleicht seinem Trainingspartner sagt: „[Beim Muskelmacher] habe ich innerhalb von sehr kurzer Zeit mein Supplement bekommen, noch dazu eine gute Beratung bekommen und in dem Päckchen war sogar mehr als das, was ich bestellt habe“ – so möchte ich weiter empfohlen werden, das ist mir das Liebste. Es gibt natürlich auch noch andere Möglichkeiten, wie man zu Kunden kommen kann, aber persönlich finde ich einfach die ganz klassische Mund zu Mund Propaganda immer noch sehr, sehr, sehr wichtig.

Matthias:
Und das machst du aktuell für den deutschsprachigen Markt. Ist deine Vision in Zukunft international zu expandieren? Oder möchtest Du vorerst im deutschsprachigen Markt, [dein Produkt] richtig gut machen?

Simon Ulrich – Der Muskelmacher:
Das ist sowieso der wichtigste Punkt. Erst mal das, was man macht, richtig gut machen. Natürlich denke ich weiter und wir haben viele Kunden, die nicht deutschsprachig sind. Da bieten wir immer eine Lösung dafür an, dass wir uns gemeinsam verständigen können – bei Kundenservice, der nicht in deutscher Sprache stattfindet, geben wir uns viel Mühe, da haben wir auch einige gute Ideen und ein paar gute Ansätze. Für mich geht es nicht darum zu expandieren und Europa einzunehmen oder so was. Das ist sicherlich ein Gedanke, noch andere Märkte zu bedienen, aber mir geht es in erster Linie nicht darum, jetzt möglichst schnell Europa zu erobern.

Matthias:
Hattest du eigentlich damals noch andere Ideen, neben deinem eigenen YouTube-Kanal? Das hätte theoretisch auch ganz anders laufen können und wenn ja, was wäre das gewesen? Was hast du verworfen?

Simon Ulrich – Der Muskelmacher:
Ich habe damals einen Job gehabt, der war auch gut, der war in einem tollen Unternehmen, in einem perspektivreichen Unternehmen mit einer perspektivreichen Position – hätte also auch alles ganz anders laufen können. Über mein Alter und über meine Erfahrungen bin ich zielstrebiger geworden, als ich es vielleicht in meiner Jungend war. Es hätte natürlich auch ganz anders sein können, dann stünde ich jetzt an einem anderen Punkt in meinem Leben. Ich genieße das zu machen wofür ich brenne und mache jetzt mir auch gar nicht so viele Gedanken, wie es hätte auch anders sein können, weil ich zufrieden bin.

Matthias:
Wie zufrieden bist du mit deiner Entscheidung? Im Nachhinein betrachtet war wahrscheinlich auch ein bisschen Glück dabei, weil im Vorfeld kann man nicht wissen, dass es in diese Richtung geht und es so erfolgreich wird. Würdest Du es immer wieder so machen?

Simon Ulrich – Der Muskelmacher:
Ja, ich würde jedem empfehlen, der er einen Traum hat auch dahinter zu stehen, auch wenn andere Leute sagen: „Mach lieber was anderes!“ oder „Das geht doch sowieso nicht gut!“ oder „Wie willst du das schaffen?“. Es gibt immer Mittel und Wege seine Träume zu erreichen und es wird auch Leute geben, die dann hinter einem stehen und genau darauf muss man sich auch verlassen. Man wird niemals irgendetwas ganz alleine schaffen, das ist auch klar. Suche dir Verbündete und dann ist man auch nicht alleine – das ist auch ein ganz wichtiger Punkt.

Matthias:
„Such Dir Verbündete“  – ist ein gutes Stichwort. Was sind für dich Verbündete? Sind das dann enge Freunde oder sind das Leute, die einen ergänzen, die z.B. die Onlinekompetenz mitbringen? Was wäre dein Ratschlag, an die Leute, die jetzt ihren Traum verwirklichen wollen?

Simon Ulrich – Der Muskelmacher:
Mein Ratschlag… Das ist schwer, weil jeder in einer anderen Situation steckt. Ich persönlich bin Familienmensch. Bei mir basiert sehr viel auf familiären Beziehungen. Bei mir in der Firma hilft auch die Familie an allen Ecken und Enden. Meine Freundin mit der ich seit 10 Jahren zusammen bin, mit ihr mache ich das Ganze zusammen, daher sind wir schon mal zwei, die an vorderster Front stehen und verantwortlich sind für alles.

Matthias:
Was waren die 3 größten Aha-Momente / Schlüsselerkenntnisse der letzten Jahre?

Simon Ulrich – Der Muskelmacher:
Eine Schlüsselerkenntnis, die habe ich schon gesagt: für Erfolg muss man immer extrem hart arbeiten. Geschenkt gibt es nichts. Glaube niemals, dass du deine Saat sofort ernten kannst und alle die mir erzählen, man könnte innerhalb von ganz kurzer Zeit ganz viel Geld verdienen, finde ich überhaupt nicht interessant, weil ich einfach selber die Erfahrung gesammelt habe, dass man sehr lange, sehr viel geben muss, um irgendwann etwas zurückzubekommen. Und das war der Aha-Moment in dem ich gemerkt habe, für Erfolg muss man kämpfen und arbeiten.

Die andere Sache ist, wenn es Niederlagen, Schwierigkeiten oder auch Probleme gibt, dann muss man das abkönnen und sollte sich niemals entmutigen lassen. Es wird immer mal den Moment geben, wo man sich sagt: „Kann das denn wahr sein? Bei anderen funktioniert das doch auch!“ […] Das heißt von Niederlagen oder Tiefschlägen darf man sich niemals entmutigen lassen. Aufstehen, weitermachen, aber sofort. Das ist der zweite Punkt.

Und das Dritte ist: Umso erfolgreicher man ist, umso mehr man gibt, und auch eben dafür irgendwann dann die Ernte einfährt, umso mehr Leute wird es natürlich auch geben, die dich ganz genau anschauen und die einem Dinge nicht gönnen oder die das Haar in der Suppe suchen. Da muss man sich auf seine eigenen Vorstellungen und eigenen Werte berufen – ich werde niemals die Werte von anderen annehmen, weil ich meine Eigenen habe. Ich werde mir also immer selbst treu bleiben. Wenn ich zum Beispiel dieses eine Supplement toll finde und glaube, dass es anderen Sportlern hilft, dann werde ich es anbieten. Und wenn jemand anders sagt, ich finde es nicht gut oder ich vertrage es nicht, dann ist es seine Sache. Das ist so eine Sache, wo ich meine Einstellungen vertrete und eben nicht die Werte und Ansichten anderer übernehme. Umso erfolgreicher man wird, umso mehr werden andere eben das Haar in der Suppe suchen, das ist garantiert so.

Matthias:
Sehr gut. Das heißt 1. hart Arbeiten, 2. sich nicht von Tiefschlägen und Problemen aus der Bahn bringen bringen, sondern sogar ermutigen, dass man dran bleibt und 3. Bei Neidern und Hatern sollte man sich auf seine eigenen Werte berufen und denen treu bleiben. Das heißt, wenn man selber für etwas steht und jemanden gefällt das nicht, dann sollte man nicht einknicken?

Simon Ulrich – Der Muskelmacher:
Im Grunde ganz richtig, der Dritte Punkt ist: „Bleib du selbst!“. Dazu gehört auch bodenständig zu bleiben. Nur weil man Erfolg hat, heißt es ja nicht, dass man abheben muss. Man kann ja immer noch so bleiben wie man ist und der gleiche Mensch sein, die gleichen Freunde noch halten. Das gehört auch dazu. Also einfach man selbst bleiben, das ist ja der allerwichtigste Punkt.

Matthias:
Was ist dein größtes Problem, deine größte Challenge derzeit? Anders formuliert: Wenn wir einen großen Topf hätten, wo du dir ohne harte Arbeit [eine Charaktereigenschaft] raussuchen könntest, was würdest du dir aus diesem Topf rausnehmen?

Simon Ulrich – Der Muskelmacher:
Das ist mein Zeitmanagement. Ja, ich bin ein Mensch, der viele Ideen hat, der sehr kreativ ist, aber dem es schwerfällt geradlinig den roten Faden zu verfolgen und gut strukturiert, planvoll zu arbeiten. Ich bin ein Chaot. Wenn ich einen Wunsch hätte, dann würde ich den Tag von 24 Stunden auf 28 Stunden verlängern, dann würde ich pünktlicher kommen, hätte mehr Zeit und wäre nicht immer so abgehetzt.

Matthias:
Feedback: Ich finde du bist strukturiert. Wenn ich dich frage: „Was sind 3 Aha-Momente?“,dann sagst du mir genau 3 Aha-Momente. Du kannst sehr strukturiert denken, aber dadurch das du wahrscheinlich so viele Ideen hast, kommst Du durcheinander?

Simon Ulrich – Der Muskelmacher:
Ein Beispiel: Wir haben uns um 20 Uhr verabredet. Um 20 Uhr war ich noch nicht zuhause. Ich weiß auch, dass ich daran arbeiten muss und werde es auch nicht akzeptieren, sondern versuchen pünktlich dazu sein. Ich habe den Anspruch jeden Tag ein bisschen besser zu werden und meine Schwächen nicht zu akzeptieren und wenn ich weiß, dass ich mein Zeitmanagement besser machen könnte, als ich es derzeit mache, dann werde ich natürlich auch versuchen, daran etwas zu ändern.

Matthias:
Was ist das Besondere an deinem Onlinekurs? Du hast vorher natürlich gesagt, ja Qualität, Qualität. Jetzt ist natürlich aus Kundensicht relativ. Wie unterscheidest du dich von anderen?

Simon Ulrich – Der Muskelmacher:
Also ich mache immer meins und will mich auch gar nicht mit anderen vergleichen. Ich finde es völlig in Ordnung, dass du fragst, man wird auch mit anderen verglichen, vergleiche mich aber nicht mit anderen. Ganz wichtig: Im Muskelmacherprinzip geht es darum Muskelaufbau erlernbar zu machen. Das Programm geht über 12 Wochen – du wirst nicht explodieren, nicht zum Arnold Schwarzenegger, nicht doppelt so breit und auch nicht innerhalb von kürzester Zeit von 30 % Körperfettanteil auf 6 % runterkommen. In 12 Wochen ist das einfach nicht möglich. Mir geht es darum innerhalb von 12 Wochen, zu vermitteln, was für den Muskelaufbau oder eben für den Fettabbau notwendig ist, je nachdem wo die eigenen Ziele sind, d.h. Muskelaufbau erlernbar zu machen. In anderen Programmen, Coachings, Konzepten, Systemen geht es oft darum eine Transformation zu machen. Davon habe ich mich abgekoppelt. Mir geht es darum, dass man auch nach den 12 Wochen genauso der Straße des Erfolges treu bleibt, die Linie hält, die Spur hält. Das ist mir ganz wichtig und in dieser Sache ist das Muskelmacherprinzip einzigartig.

Matthias:
Was sind deine Ratschläge an die Zuhörer, wenn sie ihre eigene Ideen verwirklichen wollen, so wie du es gemacht hast?

Simon Ulrich – Der Muskelmacher:
Jeder Mensch hat Talente. Es geht immer darum sein Talent zu finden und jeder Mensch hat Träume. Viele versuchen Dinge einzureden und zu limitieren. Es gibt keine Limits, man hat ein Limit nur selbst im Kopf. Wenn man sie sich setzen lässt oder wenn man sie sich selbst setzt. Es gibt eigentlich für nichts eine Grenze und das ist ganz wichtig, dass man weiß, man kann jede Mauer einreißen. Die Mauern, die existieren im Kopf und wenn man anfängt, diese Mauern im Kopf einzureißen, dann kann man zum Beispiel auch beim Muskelaufbau viel weiterkommen, wenn man erst mal die Blockade gelöst hat. Und das ist ganz wichtig, dass kann ich nur jedem mitgeben.

Lasst euch niemals euer Talent kleinreden! Lasst euch niemals von anderen limitieren! Lasst euch niemals von anderen sagen: „Das geht nicht!“, denn sonst kann man es ja selbst! Daran muss man glauben. Nur wenn man selbst daran glaubt, kann man es auch schaffen!

Matthias:
Sehr schön, Simon. Hast du sehr gut gesagt. Vielen, vielen Dank für das Interview.

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